KI – TSUBOS – MERIDIANE


Ki (universelle Energie) fließt in den Meridianen, die miteinander verbunden sind, durch unseren Körper. Über Jahrhunderte wurden diese Meridiane, sogenannte Leitbahnen oder Energiebahnen von fernöstlichen Medizinern und Energetikern beobachtet und definiert.

Bei der Behandlung hat der Shiatsu-Praktiker 14 Meridiane zur Verfügung.
Das sind: Lungen- und Dickdarmmeridian, Milz- und Magenmeridian, Herz- und Dünndarmmeridian, Nieren- und Blasenmeridian, Herzkonstriktor- und Dreifacherwärmermeridian, Leber- und Gallenblasenmeridian.

Sie kommen paarweise (auf linker und rechter Körperhälfte) vor. Konzeptionsgefäß und Lenkergefäß hingegen verlaufen genau in der Körpermitte.

Die erstgenannten werden als Yin-Meridiane bezeichnet, die zweitgenannten als Yang-Meridiane.

Auf diesen Energiebahnen befinden sich außerdem eine große Zahl von Akupunkturpunkten, sogenannte Tsubos. Diese Tsubos vermitteln dem Shiatsu-Praktiker bei Berührung wichtige Informationen über den Ki-Fluss des Empfängers.

Akupunkturpunkte und Meridiane können allerdings auch mit Dehnübungen und Do-In aktiviert oder beruhigt werden.

Jeder Meridian hat eine große Anzahl von Punkten (Tsubos) die alle mit Namen und Nummern versehen sind und eine ganz bestimmte Wirkung auf Körper und Geist haben.

Bei einem Energiemangel fühlt sich der Akupunkturpunkt leer und leblos an. Bei Stagnation des Ki, kommt es hier zu einem Gefühl der Völle, Verspannung, Einschränkung der Beweglichkeit und Schmerz.

Der Shiatsu-Praktiker konzentriert sich also darauf, das Ki in den Tsubos und Meridianen auszugleichen.